HYPHE

Don’t judge.

Konzept: Saladin Dellers, Sean Keller, Johanna Kolberg, Fabiola Kuonen
Regie: Johanna Kolberg
Text: Sean Keller
Dramaturgie: Fabiola Kuonen
Initiator, Schauspiel: Saladin Dellers
Musik: Lorin Brockhaus
Game Design: Toni Minge, Johannes Schmidt
Regieassistenz: Stella Schimmele
Livestream-Technik: Wieland Hilker
Technischer Support: Yaran Bürgi
Outside Eye: Caspar Bankert
Öffentlichkeitsarbeit: Caspar Weimann
Grafik: Hana Yoo
Produktion: onlinetheater.live 
Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach

hyphe.live
onlinetheater.live

Premiere 13.5.2020

Besprechungen (Auswahl): Süddeutsche Zeitung / neues deutschland / Theater der Zeit / nachtkritik.de / Der Bund / woxx / Radio Rabe / Rang 1 Deutschlandfunk Kultur

Das onlinetheater.live erforscht mit dem Online-Live-Game HYPHE, wie nah sich Menschen digital kommen können und verkehrt dabei zärtlich die Prinzipien der Social Media. Die Teilnehmenden verbinden sich untereinander, die individuelle Sphäre wird mehr und mehr zu einem offenen Netzwerk, zu einem Geflecht, das sich aus biografischen Spuren speist und eine offene, radikal ehrliche Kommunikation einfordert. Don’t judge. Keine Likes, keine Dislikes!

„Wovon träumst du am häufigsten?“

Die User*innen finden sich als einsame Krümel in der endlosen digitalen Weite wieder. Ihnen kommen Schimmelpilzsporen zu Hilfe, die ermöglichen, sich mit anderen zu verflechten und in ein Netzwerk einzutreten. Der Nährstoffaustausch kann beginnen!

“Woran denkst du, wenn du in Telefonwarteschleifen hängst?”

Die von der Kommunikation zwischen den Spielenden gespeisten Verbindungen verweben sich nach und nach zu einem einzigen großen Organismus. Doch nur ein Netzwerk, in dem transparent und radikal ehrlich kommuniziert wird, hat Bestand und kann wachsen.
Um gegen sein Absterben anzukämpfen, füttern die Teilnehmenden das Netzwerk mit individueller seelischer Last – angespornt von der Figur Birder, die sie auffordert, ihrer Verletzlichkeit Raum zu geben.

“Wofür hast du schon mal jemanden beschuldigt, obwohl du schuld warst?“ 

Eine Reise in die Tiefen des menschlichen Daseins ohne Normierungen.