zuhause. ganz so als ob ich wäre.

„Vielleicht ertrinkt er im Nichts, zwischen der Haut ist kein Platz mehr, er muss aus sich, sich schuppen, häuten, sich verstecken im Profil des Fingerabdrucks.“

Regie/Text: Fabiola Kuonen
Co-Regie: Laurenz Knill
Musik: Lorin Brockhaus
Spiel: Raban Bieling, Marceau Ebersolt, Carolin Finkemeyer,
Marylène Salamin, Jonas Säverin
Fotos ©Ronald Spratte

Premiere: 1.4.2016
Theaterhaus Berlin Mitte

Kim kehrt zurück, dorthin, wo sie nie war. In eine fremd gewordene Heimat, in der alles beim Alten geblieben ist. Kims Kampfansage an ihre Freunde Zuhause: „Ich will mit euch gehen, aber ich kann nicht mit euch bleiben“ führt die vier Figuren auf eine Irrfahrt hinter die Masken des Ichs. Wenn der Schutzraum aufgebrochen wird, sich das Innerste der Figuren nach außen dreht, werden die Ängste und Hoffnungen zum Prüfstein ihrer Beziehungen, an jedem Ort, zu jeder Zeit: alle sind immer dabei, weil keiner allein sein kann.